Erklär mir Liebesbündnis

Erklär mir Liebesbündnis

Weiterdenken

Auf der Rückseite der Karte findest du fünf Begriffe, die zum Weiterdenken anregen. Begriffe, die mit der Karte und ihrer Erklärung in Verbindung stehen. Begriffe, die neue Gedankenwelten öffnen. Schau mal!

Kleine Weihe

Um das Liebesbündnis zu schließen, ist kein formeller Akt nötig. Da Pater Kentenich, der Gründer der Schönstatt-Bewegung, die persönliche Freiheit des einzelnen sehr schätzte, lehnte er eine vertragliche Bindung ab. Wer das Liebesbündnis schließen und damit ein Schönstätter sein will, vollzieht dies in einem persönlichen Gebet an Maria, die Mutter von Jesus. Das kann ein frei formuliertes, persönliches Gebet oder das folgende Weihegebet sein:

“Du meine Königin, du meine Mutter! Dir bringe ich mich ganz dar. Und um dir meine Hingabe zu bezeigen, weihe ich dir heute: meine Augen, meine Ohren, meinen Mund, mein Herz, mich selber ganz und gar. Weil ich also dir gehöre, du gute Mutter, so bewahre mich, beschütze mich, als dein Gut und dein Eigentum. Amen.“

Ausstrahlung

Überlegst du dir nicht auch manchmal, wie du auf andere wirkst? Äußerlicher Eindruck und innere Werte machen dein persönliches Auftreten aus. Das, was du ausstrahlst, kommt bei den Menschen mit denen du in Beziehung stehst an – positiv oder negativ. Das Liebesbündnis gibt unseren Beziehungen eine neue Qualität und hilft uns, diese zu intensivieren. So kannst du an deiner eigenen Ausstrahlung arbeiten. Maria hilft dir dabei.

Nichts ohne dich

Gemeint ist die Gottesmutter Maria. Ist sie nicht da, fehlt uns etwas. Sie will uns unterstützen und zur Seite stehen, so wie sie für Jesus Christus immer Mutter und Erzieherin war. Das Liebesbündnis mit Maria liefert uns eine Ansprechpartnerin, die immer Zeit für uns hat. Sie kann der ganz persönliche Draht zu Gott sein. Mit ihren mütterlich-weichen Zügen möchte sie uns zeigen wohin unser Weg geht. So ist sie nicht nur Mutter sondern auch Vorbild, wenn wir ihre Stimme hören. Wir müssen uns nur darauf einlassen und ihr das mitteilen, was uns beschäftigt.

Nichts ohne uns

Ohne „Uns“ kann auf der Erde nicht das passieren, was Gott dafür vorgesehen hat. Gott braucht uns Menschen und wirkt durch Menschen. Den Satz „Nichts ohne dich – Nichts ohne uns“ kann man häufig im Schönstatt-Kapellchen lesen und soll uns alle ermutigen, fest im Glauben zu stehen und Maria in unser Leben zu lassen. Sie spornt uns an, nimmt uns aber auch in die Verantwortung: „Nichts ohne dich, nichts ohne mich.“ Wir versuchen, aus einem „ICH MUSS“ ein "ICH WILL" zu machen. Das heißt, wir wollen vor Schwierigkeiten nicht davon laufen, sondern sie anpacken.

Kraftquelle

Wenn sich ein Mühlrad, dreht wird es von vielen kleinen Wassertropfen angetrieben, die sich zu einem starken Strom vereinigen. Die Kraft des Wassers haben wir Menschen uns zu Nutze gemacht.

Auch die Gottesmutter Maria bietet uns ihre Hilfe an. Durch das Liebesbündnis dürfen wir mit ihr verbunden sein. Diese Zuversicht macht uns stark und gibt Kraft. Mit dieser Kraftquelle in der Hinterhand gewinnt unser Leben an Leichtigkeit, weil wir uns nicht alleine fühlen. Dennoch fordert uns Maria immer wieder heraus, unser Bestes zu geben.