Erklär mir Himmelwärts
Weiterdenken
Auf der Rückseite der Karte findest du fünf Begriffe, die zum Weiterdenken anregen. Begriffe, die mit der Karte und ihrer Erklärung in Verbindung stehen. Begriffe, die neue Gedankenwelten öffnen. Schau mal!
Pater Kentenich wusste nicht, ob er die Haft im KZ Dachau überleben wird. Deshalb fasste er seine Gedanken in den Gebeten von Himmelwärts zusammen, damit sie nicht verloren gehen. Er brachte die geistige Welt der Schönstatt-Bewegung in Verszeilen auf den Punkt. Er kochte die Spiritualität von Schönstatt ein auf ein kleines Gebetbüchlein. Die Verse sind schlicht, und doch voller Tiefgang. Für viele sind sie Quelle für neue Inspirationen für ihr Leben und ihre Beziehung zu Gott.
Pater Kentenich musste im Konzentrationslager dem Tod ins Gesicht schauen. Er war überzeugt, dass Gott auch in Situationen wie der im KZ wirkt. So versuchte er, seinen Mithäftlingen zu helfen, und mit ihnen das Leid zu bewältigen. Das führte ihn auch dazu, die Gebete von Himmelwärts zu schreiben. Das gab den Menschen damals in der »Hölle von Dachau« Kraft. Damit man sie sich gut merken konnte, schrieb er sie in Reimform. Diese Gebete haben auch nach dem Konzentrationslager Menschen in ihrem Leid getragen.
Egal ob Bohrer, Hammer oder Zange: Gutes und passendes Werkzeug ist einfach nötig, um bestimmte Arbeiten zu erledigen.
Sie steht wie eine Burg am Rhein. Doch die Anbetungskirche in Schönstatt bei Vallendar ist keine Ritterburg aus dem Mittelalter, sondern eine Kirche, die eng mit dem Leben von Pater Josef Kentenich verknüpft ist. Sie ist aus einem Versprechen erbaut worden, weil die Schönstattbewegung die Verfolgung der Nazis überlebt hatte. Josef Kentenich kehrte zwar körperlich geschädigt, aber innerlich gestärkt aus dem Konzentrationslager Dachau zurück.
Als Pater Josef Kentenich in Dachau inhaftiert war, erlebte er hautnah den Terror der Nazi-Diktatur. Auch die kommunistischen Diktaturen wollten die ganze Welt unterwerfen. Das Stichwort dazu: Die sozialistische Internationale.








