Erklär mir Heiligtum

Erklär mir Heiligtum

Weiterdenken

Auf der Rückseite der Karte findest du fünf Begriffe, die zum Weiterdenken anregen. Begriffe, die mit der Karte und ihrer Erklärung in Verbindung stehen. Begriffe, die neue Gedankenwelten öffnen. Schau mal!

1914

Der 18. Oktober 1914 ist der Gründungstag der Schönstattbewegung. An diesem Tag versammelte sich Pater Kentenich mit einigen Jungen in einer kleinen Kapelle in Schönstatt bei Koblenz. Dabei teilte er ihnen seinen Traum mit, was einmal aus dieser unscheinbaren Kapelle werden könnte: nämlich ein international bekannter Wallfahrtsort. In den Jahren darauf durften die Menschen im Heiligtum spüren: Gott und die Gottesmutter Maria sind hier wirklich ganz nah. Aufgrund dieser Erfahrung wurde diese Kapelle an vielen Orten nachgebaut. Und auch in diesen neuen Heiligtümern konnte das gleiche erlebt werden. Weil das alles aber in Schönstatt angefangen hat, wird die Kapelle dort Ur-Heiligtum genannt.

Heimat

Heimat ist der Ort, an dem du dich geborgen fühlen kannst, wo du so sein kannst, wie du bist. An diesem Ort gibt es jemanden, der auf dich wartet, in dessen Arme du dich fallen lassen kannst, der dir zuhört und beim dem du so sein darfst, wie du dich fühlst. An einem solchen Ort kannst du ausspannen, zur Ruhe kommen und wieder Kräfte sammeln.

Vielen Menschen erfahren in den Heiligtümer der Schönstatt-Bewegung genau dies. Maria, die Mutter von Jesus, und lädt dich ein, zu ihr zu kommen und im Heiligtum eine Heimat zu erhalten.
Kontaktstelle

»Wenn Sie erfahren wollen, nehmen Sie Kontakt mit uns auf.« So oder schlicht unter »Kontakt« werden wir eingeladen, uns mit dem Betreiber einer Internet-Seite in Verbindung zu setzen. Oft findet sich unter dieser Rubrik dann ein Formular.

Schöner kann es sein, wenn an der Stelle des Formulars eine Person steht, mit der ein Gespräch möglich ist. Im Heiligtum können wir mit Gott, der Gottesmutter Maria und dem ganzen Himmel in Beziehung treten. Das Heiligtum ist die Stelle, durch die das alles möglich wird. Es ist die Kontaktstelle zwischen Himmel und Erde.
Sendung

„Im Schatten des Heiligtums“ wird die Gestalt und Zukunft der Kirche geprägt. Davon war Pater Kentenich überzeugt, als er dies aussagte. Und die Menschen erleben: Wer ins Heiligtum kommt, der nimmt etwas von dort mit. Gott und die Gottesmutter Maria bleiben nicht im Heiligtum zurück, sondern begleiten uns im eigenen Leben. Dadurch angespornt, versuchen wir, unser Christsein auch im Alltag zu leben und umzusetzen. So wie es uns in unserem Umfeld möglich ist, arbeiten wir mit an der Zukunft von Gesellschaft und Kirche.

Markenzeichen

Wenn wir den Eiffelturm sehen, wissen wir sofort, in welcher Stadt wir uns befinden. Er ist das Markenzeichen von Paris. 

Ortswechsel: Jetzt sehen wir eine Kapelle – das Heiligtum. Auf der ganzen Welt verbinden Menschen damit dasselbe. Das Heiligtum ist das Markenzeichen der Schönstatt-Bewegung.