Erklär mir Blankovollmacht

Erklär mir Blankovollmacht

Weiterdenken

Auf der Rückseite der Karte findest du fünf Begriffe, die zum Weiterdenken anregen. Begriffe, die mit der Karte und ihrer Erklärung in Verbindung stehen. Begriffe, die neue Gedankenwelten öffnen. Schau mal!

Unterschrift

Ein Blankoscheck ist erst gültig, wenn er unterschrieben wird. Mit seiner Unterschrift bestätigt der Aussteller, dass er sein Guthaben zur Verfügung stellt.

Mit der Blankovollmacht vertrauen wir Gott unser Leben an – wir sagen „Ja“ zu seinen Plänen. Um diesen symbolischen Vorgang sichtbar zu machen, unterschreiben wir ein leeres Blatt Papier und versichern, dass wir mit allem einverstanden sind, was Gott uns auf diesen „Scheck“ unseres Lebens schreiben will.

Wagnis

Wer etwas wagt, traut sich einen Schritt zu tun, ohne ganz sicher zu sein, was auf ihn zukommt. Diese Unsicherheit erfordert Mut und ist sicherlich in manchen Situationen ein Risiko. Es können sich aber auch große Chancen ergeben, für die es sich lohnt, mutig auf etwas zuzugehen. Auch die Blankovollmacht ist ein Wagnis. Wir entscheiden uns, Gott voll und ganz zu vertrauen. Es erfordert viel Mut, ihm so weit entgegen zu gehen, denn wir wissen nicht, was er aus unserem Leben macht. Wir glauben ihm ohne Einschränkung, dass er es gut mit uns meint.

Nicht umsonst sagt ein altes Sprichwort: „Nur wer wagt, gewinnt.“

Aufs Ganze

Wer etwas besonders gut machen will, sagt oft: „Ganz oder gar nicht.“ Bei der Blankovollmacht trifft dieser Satz genau ins Schwarze. Denn das „Ja“ zu Gottes Plänen für unser Leben können wir nicht nur ein bisschen geben. Wir können nicht „Jein“ sagen und ihm nur jeden zweiten oder dritten Tag vertrauen, ganz wie es uns passt. Wenn wir unterschreiben, meinen wir es ernst und gehen deshalb gleich aufs Ganze.

Werkzeug

Wenn wir Gott eine Blankovollmacht ausstellen, unterschreiben wir seinen Plan für unsere Zukunft. Wir machen ihn sozusagen zum Baumeister unseres Lebens und stellen uns ihm zur Verfügung. Als sein Werkzeug kann er uns einsetzen, um seinen Bauplan für diese Welt zu verwirklichen. Jeder von uns hat eine einzigartige Persönlichkeit und verschiedene Eigenschaften. So wie die verschiedenen Werkzeuge in einem großen Werkzeugkasten, ergänzen wir uns hervorragend und werden in Gottes Sinn aktiv.

Freiwillig

Das Wort „freiwillig“ spricht davon, dass es einen freien Willen gibt, etwas zu tun. Man darf, aber mann muss nicht. Wenn man es tut, dann aus eigener Entscheidung. Auch wenn das jetzt umständlich klingt, ist es eigentlich ganz einfach: Gott eine Blankovollmacht für unser Leben auszustellen ist ein großer Schritt. Wir tun es dann, wenn wir uns sicher sind, ihm dafür genug Vertrauen entgegen bringen zu können. Wir glauben ihm, dass er es gut mit uns meint und leisten unsere Unterschrift. Jeder für sich, ganz persönlich und vor allem eins: freiwillig.