Erklär mir 18

Erklär mir 18

Weiterdenken

Auf der Rückseite der Karte findest du fünf Begriffe, die zum Weiterdenken anregen. Begriffe, die mit der Karte und ihrer Erklärung in Verbindung stehen. Begriffe, die neue Gedankenwelten öffnen. Schau mal!

Gründungsurkunde

Als Gründungsurkunde bezeichnen wir einen Vortrag Pater Kentenichs, der Gründer der Schönstattbewegung. Am 18. Oktober 1914 stellte er Schülern seine Lieblingsidee vor: Er glaubte, dass die Gottesmutter Maria verspricht, den Menschen im Heiligtum ganz nahe zu sein. Die Schüler versprachen ihrerseits, sich für die Gottesmutter einzusetzen, und andere für das Heiligtum zu begeistern.

Heute zeigt sich, dass beide Seiten ihre Versprechen eingehalten haben: Die Menschen spüren, dass Maria im Heiligtum anwesend, und Schönstatt zu einem Wallfahrtsort geworden ist.

Bündnistag

An jedem 18. eines Monats erinnern sich Schönstätter an den 18. Oktober 1914. An diesem Tag schlossen die Gottesmutter Maria auf der einen Seite und Pater Kentenich und einige Schüler auf der anderen Seite ein Bündnis. Aus diesem Grund wird der 18. in der Schönstattbewegung als Bündnistag bezeichnet.

Feuer

Wenn sich Schönstätter am 18. eines Monats versammeln, dann feiern sie zusammen das Bündnis vom 18. Oktober 1914. Oft wird dabei auch ein Feuer entzündet. Es steht für unsere Begeisterung für unseren Glauben und die Wärme, die das Heiligtum ausstrahlt. In diesem Feuer werden Zettel verbrannt, auf denen Anliegen geschrieben stehen, die Menschen an Gott und die Gottesmutter Maria richten.

Treffpunkt

Die Bündnisfeier am 18. eines jeden Monats lädt die Menschen ein, zum Heiligtum zu kommen. Sie ist eine Gelegenheit, Gott und der Gottesmutter Maria zu begegnen. Dort treffen wir alle wieder, die sich mit dem Heiligtum verbunden fühlen. Die Bündnisfeier ist ein Treffpunkt, an dem sich Himmel und Erde berühren.

Verbundenheit

Wenn viele Menschen den gleichen Gedanken haben und voneinander wissen, fühlen sie sich miteinander verbunden. Verbunden fühlen kann man sich aber auch mit allem, das man mag und gut kennt. So geht es den Menschen in der Schönstattbewegung. Sie kennen das Heiligtum am Ursprungsort oder eines seiner 200 Nachbauten weltweit und sind gern dort, um zu beten. Viele von ihnen kennen sich untereinander und sind zu guten Freunden geworden. Und weil an jedem 18. eines Monats die Gründung der Schönstattbewegung gefeiert wird, denken wir an alle, für die dieser Tag etwas Besonderes ist. Egal ob nah oder fern, egal ob bekannt oder ganz fremd – jeder ist ein Teil eines großen Netzwerks, wo immer wir uns auch befinden.